Foto: Walkator / Usplash schmale Straße CA-531 nach Zahara de la Sierra – ein lohnender Abstecher. Das weiß leuchtende Dorf liegt spektakulär über dem Stausee des Río Guadalete vor der Kulisse der Sierra de Margarita. Über den Häusern ragen die Reste einer maurischen Festung mit dem Torre del Homenaje auf. Besonders eindrucksvoll ist der Blick über Stausee und Sierra de Grazalema, etwa von der Plaza de Azahara oder auf dem Weg zur Passstraße Puerto de las Palomas Richtung Grazalema.
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SPANIEN
Casares
� Wo? In Südspanien in der Provinz Málaga in der autonomen Gemeinschaft Andalusien
Foto: Flavio Vallenari / iStockphoto
� Wie? Vom Flughafen Málaga mit dem Zug nach Fuengirola, weiter mit dem Bus nach Estepona und von dort mit dem Bus nach Casares
A bseits von Trubel und Touristenströmen liegt
Casares im Hinterland der Sierra Bermeja, einer stillen Berglandschaft mit Korkeichen und Pinien. Ein Ausflug in das Dorf ist ideal, um zur Ruhe zu kommen – besonders beim Blick auf die nur rund 15 Kilometer entfernte Küste oder von einem der Hügel über der Stadt. Wie Würfelzucker mit roten Deckeln kleben die weißen Häuser scheinbar übereinander an einem steilen Hang. Über allem thront das Castillo Árabe, eine maurische Burg auf der Bergspitze. Nur in der Hochsaison wird es lebhafter, wenn traditionelle Feste stattfinden und auch Besucher daran teilhaben möchten. Dann rollen für kurze Zeit Reisebusse an – doch bald kehrt wieder die ursprüngliche Ruhe in das Dorf zurück.
Casares liegt zudem an der berühmten Route der weißen Dörfer, einer der schönsten Strecken Andalusiens, die durch die Serranía de Ronda in den Provinzen Málaga und Cádiz führt. Entlang der Route reihen sich Orte mit weiß getünchten Häusern und roten Ziegeldächern aneinander, oft spektakulär auf Hügeln, an steilen Hängen oder in Schluchten gelegen. Enge Gassen sowie maurische Burgen und alte Kirchen erzählen von der bewegten Geschichte der Region; als Ausgangspunkt der Strecke gilt meist die Stadt Ronda.
Wenn man schon mal da ist...
Foto: Eduardo Frederiksen / AdobeStock
� Ronda
Spektakulär liegt Ronda auf einem Felsplateau in 750 Metern Höhe, dessen Wände über 100 Meter steil in die Tajo-Schlucht abfallen. Die Schlucht teilt die Stadt in Alt- und Neustadt und wird von drei Brücken überspannt, darunter die berühmte Puente Nuevo aus dem 18. Jahrhundert. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten zählen die prächtige Stierkampfarena, eine der schönsten Spaniens, sowie die ehemalige Residenz der maurischen und christlichen Herrscher. Der Blick von den „ hängenden Häusern“ in die tiefe Schlucht mit dem Fluss unten gehört zu den eindrucksvollsten Panoramen Andalusiens..
� Setenil
Foto: David Vives / Usplash de las Bodegas
Dank der geografschen Gegebenheiten hat sich das Dorf lange den Eroberungsversuchen der christlichen Rückeroberer widersetzen können. Die Häuser wurden unter überhängenden Felsvorsprüngen angelegt, die auch als Wände oder Dächer dienen. So entstanden partielle Felsenwohnungen. Die gotische Hauptkirche dominiert den Ortskern mit dem Festungsschloss aus islamischer Zeit.
� Zahara de la Sierra
Von Algodonales führt die
Foto: Walkator / Usplash schmale Straße CA-531 nach Zahara de la Sierra – ein lohnender Abstecher. Das weiß leuchtende Dorf liegt spektakulär über dem Stausee des Río Guadalete vor der Kulisse der Sierra de Margarita. Über den Häusern ragen die Reste einer maurischen Festung mit dem Torre del Homenaje auf. Besonders eindrucksvoll ist der Blick über Stausee und Sierra de Grazalema, etwa von der Plaza de Azahara oder auf dem Weg zur Passstraße Puerto de las Palomas Richtung Grazalema.