Foto: Wirestock / iStockphoto dem Radar. Der kleine Inselstaat im Golf von Guinea vor der Westküste Afrikas zählt zu den ursprünglichsten Reisezielen des Kontinents. Die beiden vulkanischen Inseln begeistern mit dichtem Regenwald, spektakulären Felsformationen, einsamen Sandstränden und einer außergewöhnlichen Artenvielfalt. Statt großer Hotelanlagen erwarten Besucher charmante Eco-Lodges, kleine Gästehäuser und eine entspannte Atmosphäre, in der Nachhaltigkeit
Foto: Principe Collection Hotels and Resorts durch den tropischen Regenwald eröffnen sich immer wieder Ausblicke auf Wasserfälle, seltene Pflanzen und eine außergewöhnliche Vogelwelt. Zu den spektakulärsten Naturwundern zählt der Pico Cão Grande – eine fast 370 Meter hohe Vulkannadel, die wie ein riesiger Wolkenkratzer aus dem Regenwald ragt und als Wahrzeichen des Inselstaates gilt. Wer den rund 2.000 Meter hohen Pico de São Tomé besteigt, wird mit einem beeindruckenden Panorama über den dichten Dschungel belohnt.
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Foto: Roça Belo Monte / Príncipe Collection und Kaffeeplantagen, heute vielfach liebevoll restaurierte Boutiquehotels – erzählen bei Kaffeeund Schokoladenverkostungen von der bewegten Geschichte der Inseln.
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SÃO TOMÉ & PRÍNCIPE Unbekannte grüne Inselwelt
B ei einem Inselurlaub in Afrika denken die meisten zuerst an Sansibar oder Mauritius. Kaum jemand hat dagegen São Tomé & Príncipe auf
Foto: Wirestock / iStockphoto dem Radar. Der kleine Inselstaat im Golf von Guinea vor der Westküste Afrikas zählt zu den ursprünglichsten Reisezielen des Kontinents. Die beiden vulkanischen Inseln begeistern mit dichtem Regenwald, spektakulären Felsformationen, einsamen Sandstränden und einer außergewöhnlichen Artenvielfalt. Statt großer Hotelanlagen erwarten Besucher charmante Eco-Lodges, kleine Gästehäuser und eine entspannte Atmosphäre, in der Nachhaltigkeit
und Naturverbundenheit im Mittelpunkt stehen.
Das Herz der Inseln ist der Obo-Nationalpark. Auf Wanderungen
Foto: Principe Collection Hotels and Resorts durch den tropischen Regenwald eröffnen sich immer wieder Ausblicke auf Wasserfälle, seltene Pflanzen und eine außergewöhnliche Vogelwelt. Zu den spektakulärsten Naturwundern zählt der Pico Cão Grande – eine fast 370 Meter hohe Vulkannadel, die wie ein riesiger Wolkenkratzer aus dem Regenwald ragt und als Wahrzeichen des Inselstaates gilt. Wer den rund 2.000 Meter hohen Pico de São Tomé besteigt, wird mit einem beeindruckenden Panorama über den dichten Dschungel belohnt.
Zwischen Kakao und Kolonialgeschichte
Historische Roças prägen bis heute das Landschaftsbild. Die ehemaligen Kakao- und Kaffeeplantagen aus der portugiesischen Kolonialzeit erzählen von der bewegten Geschichte der Inseln. Viele der prachtvollen Herrenhäuser wurden liebevoll restauriert und beherbergen heute stilvolle Boutiquehotels, Restaurants oder kleine Museen. Bei Führungen und Verkostungen erfahren Besucher, warum São Tomé einst als „ Schokoladeninsel“ galt und der hier angebaute Kakao bis heute zu den besten der Welt zählt. Anschließend lohnt ein Bummel durch die Hauptstadt São Tomé: Der Mercado Municipal, kleine Manufakturen und gemütliche Straßencafés vermitteln einen authentischen Einblick in das entspannte Inselleben. Weltklasse-Kaffee, handgemachte Schokolade, fangfrischer Fisch und tropische Früchte machen den kulinarischen Genuss perfekt.
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Wer Erholung sucht, wird auf São Tomé & Príncipe schnell seinen Lieblingsstrand finden. Einsame Buchten, dichter Regenwald und feine Sandstrände verleihen den Inseln echtes Robinson-Crusoe-Flair. Besonders ursprünglich präsentiert sich die kleinere Nachbarinsel Príncipe, die als UNESCO-Biosphärenreservat unter besonderem Schutz steht. Zu den schönsten Stränden zählen der ikonische Praia Banana, der naturbelassene Praia Jalé, an dem Meeresschildkröten ihre Eier ablegen, sowie die malerische Lagoa Azul mit ihrem kristallklaren Wasser.
Highlights & Aktivitäten
Obo-Nationalpark: Dichte Regenwälder, Wasserfälle und spektakuläre Wanderungen durch eine der artenreichsten Naturlandschaften Westafrikas.
Pico de São Tomé: Anspruchsvolle Trekkingtour auf den höchsten Gipfel des Inselstaates mit beeindruckenden Ausblicken über den tropischen Regenwald.
Roças & Genuss: Historische Roças – einst Kakao-
Foto: Roça Belo Monte / Príncipe Collection und Kaffeeplantagen, heute vielfach liebevoll restaurierte Boutiquehotels – erzählen bei Kaffeeund Schokoladenverkostungen von der bewegten Geschichte der Inseln.
Strände & Príncipe: Einsame Buchten, palmengesäumte Sandstrände und die ursprüngliche Nachbarinsel Príncipe mit ihren dichten Regenwäldern und unberührten Küsten laden zum Entspannen ein.
Whale Watching & Unterwasserwelt: Zwischen Juli und Oktober Buckelwale beobachten oder ganzjährig beim Schnorcheln und Tauchen die farbenreichen Korallenriffe in den klaren Gewässern des Atlantiks entdecken.
Gut zu wissen
� Die beste Reisezeit: Juni bis September für Wanderungen und Strandurlaub. Buckelwale ziehen zwischen Juli und Oktober an den Inseln vorbei.
� Anreise: Die meisten Flüge führen über Lissabon direkt zum Flughafen São Tomé( TMS).
� Budget: Kleine Boutiquehotels und Eco-Lodges prägen das Angebot. São Tomé & Príncipe ist kein Billigreiseziel, aber meist günstiger als viele exklusive Inseldestinationen.
� Besonderheit: São Tomé & Príncipe setzt auf sanften Tourismus. Große Hotelanlagen gibt es kaum – stattdessen stehen Naturerlebnisse, Nachhaltigkeit und authentische Begegnungen im Vordergrund.