Foto: Ministry of Tourism of Angola / Robert Haidinger
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ANGOLA Afrikas neuer Geheimtipp
K aum ein Land Afrikas befindet sich derzeit so sehr im Aufbruch wie Angola. Nach Jahrzehnten, in denen das Land touristisch kaum erschlossen war, öffnet es sich zunehmend internationalen Besuchern. Neue Flugverbindungen, vereinfachte
Foto: Ministry of Tourism of Angola / Robert Haidinger
Einreisebestimmungen und Investitionen in die touristische Infrastruktur machen Angola zu einem spannenden Ziel für Entdecker. Spektakuläre Landschaften, kulturelle Vielfalt und erstaunlich wenige Touristen prägen das Reiseerlebnis. Wer Afrika noch abseits der bekannten Routen erleben möchte, findet hier eines der letzten großen Abenteuer des Kontinents.
Foto: Ministry of Tourism of Angola / Robert Haidinger
Angola begeistert mit einer außergewöhnlichen landschaftlichen Vielfalt. Üppige Regenwälder, Savannen, Wasserfälle, Wüsten und eine spektakuläre Atlantikküste liegen oft nur wenige Fahrstunden voneinander entfernt. Gewaltige Felsformationen, endlose Dünen, einsame Strände und ursprüngliche Nationalparks machen das sechstgrößte Land Afrikas zu einem Paradies für Natur- und Fotografiebegeisterte. Gleichzeitig investiert die Regierung gezielt in den Ausbau touristischer Regionen und verbessert Straßen, Infrastruktur und Erreichbarkeit, damit Besucher das Land künftig noch einfacher entdecken können.
Zwischen Kolonialarchitektur und Atlantikküste
Die mehr als 1.600 Kilometer lange Atlantikküste gehört zu den größten Natur- und Kulturschätzen Angolas. Von der pulsierenden Hauptstadt Luanda bis zu den historischen Küstenstädten Benguela und Lobito wechseln sich lange Sandstrände, beeindruckende Felslandschaften und koloniales Erbe ab. Luanda verbindet portugiesische Kolonialarchitektur mit moderner Skyline, lebhaften Märkten, Stadtstränden sowie einer pulsierenden Musik- und Gastronomieszene. Wahrzeichen wie die Festung São Miguel und die Kathedrale von Luanda erzählen von der bewegten Geschichte der Hauptstadt.
Weiter südlich laden Benguela und Lobito mit historischen Gebäuden, palmengesäumten Promenaden und langen Sandstränden zum Verweilen ein. Auch Cabo Ledo entwickelt sich zunehmend zu einem beliebten Badeund Surfziel und ist Teil des neuen touristischen Küstenkorridors, mit dem Angola seine Atlantikküste nachhaltig erschließen möchte.
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Zu den spektakulärsten Naturwundern der Küste zählt der Miradouro da Lua( Viewpoint of the Moon). Die bizarren, vom Wind geformten Felsformationen erinnern an eine Mondlandschaft. Unweit davon beeindrucken die Colinas do Curoca, deren zerklüftete Schluchten nicht ohne Grund als „ Grand Canyon Angolas“ bezeichnet werden.
Im Süden des Landes beginnt schließlich der Iona-Nationalpark, wo die Namib-Wüste auf den Atlantik trifft. Gewaltige Dünen, bizarre Welwitschia-Pflanzen und eine nahezu unberührte Wildnis machen die Region zu einem der eindrucksvollsten Naturerlebnisse des südlichen Afrikas. Nicht weit entfernt liegt Lubango, die zweitgrößte Stadt Angolas auf rund 1.760 Metern Höhe. Über ihr thront die monumentale Christusstatue Cristo Rei, die einen spektakulären Panoramablick über die Stadt, das Hochland und die imposante Serra da Chela bietet.
Highlights & Aktivitäten
Kalandula-Wasserfälle: Die zweitgrößten Wasserfälle Afrikas beeindrucken mit einer
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rund 100 Meter hohen Fallkante und spektakulären Aussichtspunkten.
Pedras Negras: Mystische Granitfelsen mitten in der Savanne – eines der bekanntesten Wahrzeichen Angolas.
Iona-Nationalpark: Offroad- Abenteuer durch die Namib- Wüste mit gewaltigen Dünen, bizarren Felsformationen und einzigartigen Weitblicken.
Atlantikküste: Luanda, Benguela und Lobito verbinden koloniales Flair mit langen Sandstränden. Cabo Ledo begeistert Surfer, während spektakuläre Felslandschaften die Küste im Süden prägen.
Gut zu wissen
� Die beste Reisezeit: Mai bis September – angenehme Temperaturen und ideale Bedingungen für Rundreisen.
� Anreise: Internationale Flüge nach Luanda gibt es unter anderem über Lissabon, Addis Abeba, Johannesburg oder Doha.
� Budget: Angola gehört nicht zu den günstigen Reisezielen. Hochwertige Hotels und Inlandsflüge treiben die Reisekosten, organisierte Rundreisen erleichtern jedoch die Planung.
� Fortbewegung: Außerhalb der Städte sind viele Sehenswürdigkeiten nur mit Allradfahrzeuge( 4x4) erreichbar. Für abgelegene Regionen empfiehlt sich eine geführte Rundreise.