Inselwelten Südasiens Tempel, Teeplantagen und Korallenatolle
des indischen Subkontinents entfaltet sich eine Inselwelt voller Gegensätze. Alte
Foto: Sebastian Latorre / Unsplash
Königsstädte, grüne Teeberge und artenreiche Nationalparks treffen auf Korallenatolle und lange Sandstrände. Mal stehen Kultur und Rundreisen im Mittelpunkt, mal entspannte Tage am Meer oder faszinierende Erlebnisse unter Wasser.
SRI LANKA Die grüne Insel Asiens
Foto: Anja Bethge
Sri Lanka vereint Kultur, Natur und Badeurlaub auf überraschend kleinem Raum. Antike Tempelanlagen, Teeplantagen im Hochland und Nationalparks mit Elefanten oder Leoparden machen jede Rundreise abwechslungsreich. Im Süden und Osten laden palmengesäumte Strände zum Entspannen oder Surfen ein. Die Insel eignet sich besonders für Reisende, die in kurzer Zeit möglichst viele Facetten eines Landes erleben möchten.
MALEDIVEN
Leben auf dem Atoll
Foto: Atmosphere Kanifushi Maldives
Die Malediven stehen wie kaum ein anderes Reiseziel für entspannte Tage am Meer und eine faszinierende Unterwasserwelt. Jede Resortinsel setzt dabei eigene Schwerpunkte – von luxuriösen Hideaways für Honeymooner über Adults-only-Resorts bis hin zu familienfreundlichen Inseln mit All-inclusive-Angeboten, Kinderclubs und abwechslungsreichen Freizeitprogrammen. Taucher, Schnorchler, Paare und Familien finden so die passende Insel für ihre ganz persönliche Auszeit.
LAKKADIVEN
Indiens verborgenes Inselparadies
Foto: Bangaram Island- IHCL SeleQtions
Die Lakkadiven, offiziell Lakshadweep, liegen nördlich der Malediven und bestehen aus 36 Inseln, von denen nur zehn bewohnt sind. Glasklare Lagunen und eine intakte Unterwasserwelt prägen den Archipel. Die indische Regierung regelt den Tourismus sehr streng – ausländische Gäste erhalten derzeit nur für wenige Inseln wie Bangaram und Kadmat eine Besuchsgenehmigung. Große Hotelanlagen sucht man hier vergeblich – stattdessen bestimmen Ruhe, authentisches Inselleben und nachhaltiger Ökotourismus das Reiseerlebnis.
ANDAMANEN Robinson-Feeling inklusive
Foto: Nabil Naidu / Pexels
Die zu Indien gehörenden Andamanen begeistern mit dichten Regenwäldern, Mangroven und langen Naturstränden. Vor allem Havelock Island( Swaraj Dweep) lockt mit feinem Sand und hervorragenden Tauchrevieren. Viele Inseln sind bis heute kaum erschlossen und vermitteln ein Gefühl von Abgeschiedenheit. Als entspannter Ausklang einer Indien-Rundreise bietet die Inselgruppe einen reizvollen Kontrast zu den lebhaften Städten und kulturellen Höhepunkten des Subkontinents.
PULAU WEH Indonesiens Tauchparadies
Foto: The Hawk‘ s Nest Resort
Pulau Weh liegt vor der Nordspitze Sumatras und zählt zu den schönsten Tauch- und Schnorchelrevieren Indonesiens. Korallenriffe, steil abfallende Unterwasserwände und eine artenreiche Meereswelt machen die Vulkaninsel zu einem Paradies für Naturund Unterwasserfans. Abseits der Strände laden Regenwald und kleine Fischerdörfer zum Entdecken ein. Die meisten Reisenden besuchen Pulau Weh im Anschluss an eine Sumatra-Rundreise und genießen hier einige entspannte Tage am Meer.
� Die beste Reisezeit Die Inseln Südasiens lassen sich überwiegend zwischen November und April besonders gut bereisen. Dann herrscht auf den Malediven, den Lakkadiven, den Andamanen sowie an der Süd- und Westküste Sri Lankas meist trockenes und sonniges Wetter. Für die Ostküste Sri Lankas eignen sich dagegen die Monate Mai bis September besser. Auf Pulau Weh vor der Nordspitze Sumatras gelten Januar und Februar sowie Mai bis September als beste Reisezeit – ideal zum Tauchen, Schnorcheln und Entspannen.