Landschaften und Erlebnisse, in denen die leisen Nuancen der Natur den Ton angeben
D ie Pantone-Farbe des Jahres 2026 „ Cloud Dancer“ drängt sich nicht in den Vordergrund. Sie glänzt nicht, sie posiert nicht für Postkarten. Stattdessen schwebt sie. Zwischen Himmel und Horizont, zwischen Schnee, Salz, Sand und Nebel. Ein zartes, leicht getöntes Off-White, das in der Natur zu Hause ist – mal als winterliches Licht, mal als Wolkenschleier, mal als fast unwirkliche Weite. Als Farbton steht sie für Gelassenheit, Ruhe und Entspannung und den Raum für Neues. Eine Farbe, die weniger behauptet als andeutet – und gerade deshalb zum Reisen einlädt. Cloud Dancer spiegelt sich in Landschaften und Orten wider, in denen der Blick weiter wird und das Tempo automatisch langsamer.
NEW MEXICO
Ein Meer aus weißen Dünen
Im Herzen des Tularosa-Beckens in den USA liegt ein sanfter Riese: der White
Sands Nationalpark in New Mexico. Wellenförmige Dünen aus feinem Gipssand bedecken rund 710 Quadratkilometer und bilden das größte Gipssanddünenfeld der Welt. Der weiße Sand reflektiert das Licht so stark, dass die Landschaft watteweich wirkt – still, hell und beinahe unwirklich.
MALEDIVEN
Mit Pferden durch
Licht und Weite
Cloud Dancer steht für Ruhe und Weite – und wird aus Siyam World
Wenn Cloud Dancer ein Raum wäre, dann ein Zimmer im Dolce by Wyndham Versailles, Domaine du Montcel. Nur wenige Minuten von Versailles entfernt, setzt das Hotel auf visuelle Stille statt barockem Prunk: Off-White, weiche Stoffe und Wandpaneele wie neblige Waldlandschaften – eine moderne Hommage an „ Toile de Jouy“. Draußen Parkgrün, drinnen sanft reflektiertes Licht, dazu Spa und Garten: ein Ort, an dem Ruhe zum Luxus wird.
Dancer so stimmig wie in Luxemburg. Wenn am Morgen dichter Nebel durch die Täler der Ardennen zieht, liegt über der Landschaft eine fast unwirkliche Ruhe. Wie eine steinerne Insel ragt darin das Schloss Burscheid aus dem Weiß: kühler Fels, gedämpftes Licht, Stille über der Flussschleife – eine perfekte Übersetzung der Pantone-Farbe in ein reales Reisegefühl. Hier wird Entschleunigung greifbar, ein Spaziergang durch die Anlage fühlt sich an wie ein Schritt aus der Zeit. Besonders im Winter scheint Luxemburg wie gemacht für Cloud Dancer: Wenn Schnee und Raureif die Hügel, Wälder und Dörfer überziehen, werden die Kontraste weich und das Land zur stillen Leinwand – für alle, die beim Reisen das Leise suchen.
In Seattle wird Cloud Dancer nicht nur in Himmel und Wasser sichtbar, sondern auch auf dem Teller. Die Stadt am Puget Sound ist berühmt für frische Meeresfrüchte wie Lachs, Dungeness-Crab, Muscheln und Austern – serviert an der Waterfront oder im Pike Place Market. Besonders Austern wirken wie ein kulinarisches Sinnbild der Farbe: perlendes Off- White, maritim, klar und unaufgeregt.
PFRONTEN IM ALLGÄU
Spaziergang durch das weiße Moor
Wenn der Winter das Allgäu erreicht, wird das Pfrontener Moor zur
Wer Cloud Dancer in seiner ursprünglichsten Form erleben
will, reist an die Ostküste der USA nach North Carolina. Auf den Outer Banks bestimmen Sand, weiße Gischt und ein Himmel, der ins Meer übergeht, die Szenerie – weich, hell und grenzenlos. Im diffusen Morgenlicht und im stiebenden Schaum wird Cloud Dancer hier zum Gefühl: Weite, Ruhe und die stille Kraft der Natur.