Wenn sich Anfang März in Berlin die Welt des Reisens versammelt, sind Fernweh und Inspiration nie weit. Für uns wurde die ITB 2026 erneut zu einer Entdeckungsreise voller neuer Eindrücke, überraschender Ziele und großer Lust aufs Aufbrechen.
E s gibt diese wenigen Tage im Jahr, an denen sich Berlin anfühlt wie die ganze Welt auf einmal. Für uns waren das Anfang März wieder die Tage auf der ITB. So waren wir wieder unterwegs zwischen Messehallen, Länderständen
Die Internationale Tourismus-Börse Berlin ist seit 1966 die Leitmesse der weltweiten Tourismusbranche. itb. com und Gesprächen, die noch lange nachhallen. Und auch 2026 war schnell klar: Diese Messe ist weit mehr als ein Pflichttermin. Sie ist ein Seismograf der Reisewelt. Vom 3. bis 5. März feierte die ITB Berlin nicht nur ihr 60-jähriges Bestehen, sondern brachte erneut Destinationen, Touristiker, Medien und Entscheider aus aller Welt zusammen. Offiziell war die Jubiläumsausgabe ausgebucht, mehr als 160 Länder waren vertreten.
Vielleicht ist es genau das, was diese Tage so besonders macht: Man muss Berlin nicht verlassen, um einmal um die Welt zu reisen. Hinter jeder Halle wartet ein neues Ziel, hinter jedem Gespräch eine neue Idee, hinter jedem Stand vielleicht schon das nächste kleine Sehnsuchtsbild im Kopf. Die ITB ist für uns deshalb vor allem eines: ein Ort der Inspiration.
Dass die ITB ein Seismograf ist, zeigte sich in diesem Jahr jedoch nicht nur an den neuen Reisetrends, sondern auch an den leiseren Tönen. Wer mit offenen Augen durch die Hallen ging, spürte, dass die Weltpolitik auch vor den Messetoren nicht Halt macht. An einigen Ständen aus dem Nahen Osten oder Südostasien blieben viele Plätze leer, weil Partner nicht anreisen konnten – ein deutliches Signal für die Herausforderungen, vor denen nicht nur die Reisebranche aktuell steht. Es war eine Erinnerung daran, dass die Freiheit zu reisen keine Selbstverständlichkeit ist.
� Aufwendige Messestände luden zum Staunen und zum regen Austausch ein. Ein Beispiel ist der Stand der Dominikanischen Republik.
� Auch dieses Jahr waren wir wieder beim Irischen
Abend zu Gast – Irland hat sich erneut als perfekter Gastgeber ausgezeichnet.
Unsere Highlights
Auch in diesem Jahr gab es wieder Reiseziele, die besonders nachgewirkt haben. Das sind Orte, die Fernweh auslösen, obwohl man noch mitten in Berlin steht:
Tobago ist so ein Ort. Während viele bei der Karibik sofort an große Resorts und bekannte Klassiker denken, wirkt Tobago wie die leisere, entspanntere Alternative. Viel Natur, kleine feine Boutiquehotels und eine wohltuend unaufgeregte Atmosphäre machen die Insel zu einem perfekten Winterziel. Ein Ort, an dem man nicht viel tun muss außer ankommen, durchatmen und die Seele baumeln lassen.
Einen völlig anderen Puls hat Hongkong. Hier vibriert das Leben – in der Kulinarik, in der Kunst, in der Kultur, im Rhythmus der Straßen. Und gerade das macht die Stadt so faszinierend. Umso überraschender ist es, dass Hongkong zugleich auch ein echtes Wanderparadies ist. Genau dieser Kontrast aus urbaner Energie und beeindruckender Natur macht den Reiz aus.
Auch Kastilien gehört für uns zu den Entdeckungen, die viel mehr Aufmerksamkeit verdienen. Die Region im Herzen Spaniens haben viele gar nicht auf dem Schirm, dabei liegt genau darin ihr Charme. Gutes Essen, angenehmes Wetter, weite Landschaften und eindrucksvolle Schluchten – und vor allem das Gefühl, Spanien einmal abseits der bekannten Wege zu erleben.
Und wer gar nicht weit reisen möchte, findet auch näher dran neue Inspiration. Das Fichtelgebirge ist so ein Ziel, das man leicht unterschätzt und gerade deshalb umso schöner entdecken kann. Fahrrad-Trails, Wanderwege, Wellness und Gesundheit machen die Region zu einer wunderbaren Auszeit für alle, die Natur und Erholung miteinander verbinden möchten.
So bleibt nach der ITB 2026 vor allem eines: diese besondere Lust aufs Aufbrechen. Nicht nur zu den großen Klassikern, sondern auch zu den Orten, die man vielleicht erst auf den zweiten Blick entdeckt – und die dann umso länger im Kopf bleiben.