The Voyager Extrablatt Costa Rica 28.08.2025 | Page 15

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Strände & Nationalparks

Das kleine Land zwischen Karibik und Pazifik vereint auf engem Raum eine erstaunliche landschaftliche Vielfalt.

Ein wahres Naturwunderland ist Costa Rica: dichte Regen- und Nebelwälder, mächtige Vulkane, rauschende Wasserfälle – und über 1.200 Kilometer Küste mit feinsandigen Stränden, Palmenbuchten und wilder Brandung erwarten dich. Ein Viertel der Landesfläche steht unter Naturschutz.

Vulkane & Vielfalt

Aktive Vulkane prägen das Landschaftsbild Costa Ricas auf besonders eindrucksvolle Weise: tropisch überwucherte Hänge, dampfende Krater und natürliche Thermalquellen machen sie zu faszinierenden Ausflugszielen. Der Arenal beeindruckt mit perfekter Kegelform, erstarrten Lavafeldern und wohltuenden heißen Quellen. Im Rincón de la Vieja stoßen Wanderer auf blubbernde Schlammlöcher, zischende Fumarolen und versteckte Wasserfälle mitten im dichten Grün. Der Poás fasziniert mit einem der größten Vulkankrater der Welt, in dessen Tiefe ein milchig-türkisfarbener Kratersee leuchtet. Der Irazú, mit 3.432 Metern der höchste Vulkan des Landes, bietet an klaren Tagen einen fast überirdischen Panoramablick – mit etwas Glück bis hin zur Karibik und zum Pazifik. Abenteuerlich wird es am weniger erschlossenen Turrialba, wo dichte Nebelwälder, schmale Pfade und aktive Ausbruchszonen Entdeckerherzen höherschlagen lassen. Jeder dieser Vulkane erzählt seine eigene Geschichte.

� Die Region um den Poás Vulkan Nationalpark unterscheidet sich deutlich vom Rest Costa Ricas.

� Der Arenal Volcano Nationalpark bietet eine Kombination aus Regenwald, Lavafeldern und Thermalquellen.

Küsten & Traumstrände

Zwischen Atlantik und Pazifik bietet Costa Rica Strände für jeden Geschmack: goldene Buchten zum Entspannen, wildromantische Surfspots, tropische Regenwaldkulisse oder karibischer Rhythmus unter Palmen. Besonders beliebt sind die Strände der Nicoya-Halbinsel – darunter Santa Teresa, Playa Sámara und Playa Guiones – Hotspots für Surfer, Yogafans und Sonnenanbeter gleichermaßen. Weiter nördlich, an der Nordpazifikküste in der Provinz Guanacaste, ziehen Playa Flamingo, Playa Potrero und Playa Quesera Besucher mit hellen Sandstränden, klarem Wasser und guten Bedingungen zum Schnorcheln oder Stand-up-Paddling an.

Im Süden der Pazifikküste punktet die Region rund um Playa Dominical, Playa Ventanas und Playa Uvita mit wilder Schönheit, dichter Vegetation und einem ruhigen, fast unberührten Ambiente – ideal für Naturliebhaber, Walbeobachter und Abenteurer. Noch abgeschiedener liegt Playa San Josecito auf der Osa-Halbinsel, ein Paradies für Schnorchler, das nur per Boot oder längerer Wanderung erreichbar ist. Auch Playa Naranjo im Santa Rosa Nationalpark bleibt ein Geheimtipp für alle, die Einsamkeit und unberührte Natur suchen.

An der Karibikküste locken Puerto Viejo, Punta Uva und der Cahuita-Nationalpark mit türkisfarbenem Wasser, intakten Korallenriffen und entspannter Reggae-Atmosphäre – perfekt für alle, die das Leben mit Sand unter den Füßen und Musik in der Luft genießen wollen.

� Costa Rica verfügt über traumhafte Küstenabschnitte.

Nationalparks & Naturwunder

Costa Ricas Nationalparks bieten die perfekte Bühne für Naturbeobachtung, Wanderungen, Kajaktouren oder einfach stille Momente inmitten beeindruckender Landschaften. Viele sind gut erschlossen, andere entlegen und nur mit Guide zu erreichen – doch alle eint ein Gedanke: den Schatz der Natur zu bewahren und achtsam zu erleben. Hier einige der eindrucksvollsten Parks:

Corcovado Nationalpark( Osa-Halbinsel): Das artenreichste Gebiet Zentralamerikas. Tapire, Jaguare, rote Aras und Meeressäuger – ein Hotspot für Biodiversität.

Manuel Antonio Nationalpark( Pazifikküste): Einer der kleinsten, aber beliebtesten Parks – bekannt für seine Traumstrände, Kapuzineraffen und Faultiere.

Monteverde Nebelwaldreservat: Mystische Wälder auf über 1.400 Metern, durchzogen von Hängebrücken und Heimat des seltenen Quetzals.

Tortuguero Nationalpark( Karibikküste): Nur per Boot erreichbar – ein Labyrinth aus Kanälen und Mangrovenwäldern, Brutgebiet für Meeresschildkröten.

Tenorio Nationalpark( Nordwesten): Berühmt für den himmelblauen Río Celeste, dessen Farbe durch ein geologisches Phänomen entsteht.

Rincón de la Vieja Nationalpark: Vulkane, Wasserfälle und Thermalfelder – ideal für Abenteuerwanderungen im Geothermalgebiet.

Arenal Volcano Nationalpark: Kombination aus Regenwald, Lavafeldern und Thermalquellen – eine der meistbesuchten Regionen des Landes.

Santa Rosa Nationalpark( Guanacaste): Historisch bedeutend, mit einsamen Stränden und trockenem Tropenwald – auch Heimat seltener Meeresschildkröten.

Los-Quetzales-Nationalpark( Zentralgebirge): Nebelwald, Paramo und hohe Lagen bis über 3.000 Meter – Rückzugsort für Kolibris, Tapire und den namensgebenden Quetzal.

Carara-Nationalpark( Zentralpazifik): Übergangszone zwischen trockenem und feuchtem Regenwald – besonders artenreich. Bekannt für seine Aras.

Outdoor-Aktivitäten