Vom 162 Meter hohen Aussichtsturm im südenglischen Brighton hat man einen bis zu 40 Kilometer weiten Rundumblick.
B righton ist Englands Seebad Nr. 1 – und das seit dem 18. Jahrhundert. Auch wenn an die Wasserkuren und gediegenen Vergnügungen der „ besseren Gesellschaft“ heute nur noch ein paar sanierte Gründerzeitfassaden sowie der imposante Pier erinnern: Längst ist Brighton vielfältig, bunt, jung und angesagt. Zwei Universitäten und gute Bedingungen für Startups machten den Ort zum Anziehungspunkt für alle, die die Nähe zur grandiosen Natur der South Downs suchen, aber auf den digitalen Lifestyle nicht verzichten wollen. Die Chancen auf einen Sonnentag am Strand sind nirgendwo in England besser, und den Blick über Stadt und Küstenlinie genießt man wahlweise vom Riesenrad oder vom Aussichtsturm Brighton i360.
Aus der Strandpromenade nahe dem historischen West Pier wächst eine extrem schlanke Stahlsäule, an der eine gläserne Ringkapsel – wie ein riesiger Donut – gemächlich auf und ab gleitet. Entworfen haben das Ganze die Architekten des London Eye, doch das Ergebnis erinnert eher an ein gelandetes UFO. Die langsame Fahrt hebt Besucher 138 Meter über Brighton und den Ärmelkanal. Die Unterseite der Kapsel ist verspiegelt, um Reflexionen von Meer und Himmel zu erzeugen. Oben wartet ein fantastisches Panorama auf Stadt und Pier – und bei guter Sicht reicht der Blick bis zur berühmten Kreidefelsenreihe der Seven Sisters, die, wer genau nachzählt, eigentlich acht Schwestern sind.
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Brighton i360 am Ärmelkanal: Der futuristische Aussichtsturm steht direkt an der Strandpromenade.