Sie prägen ganze Kontinente und gehören zu den ältesten Landschaften der Erde: Wälder, die mit ihrer Vielfalt und Ursprünglichkeit zu den beeindruckendsten Naturräumen zählen.
D er Internationale Tag des Waldes am 21. März rückt jedes Jahr die großen Waldlandschaften
unserer Erde in den Mittelpunkt – und damit auch einen seit einigen Jahren immer stärker werdenden Reisetrend. Immer mehr Menschen suchen nicht die nächste Metropole, sondern Orte der Ruhe: Wälder, in denen der Alltag leiser wird und der Blick wieder weiter reicht. Begriffe wie Waldbaden, Quiet Parks oder Nature Retreats stehen für eine neue Art des Reisens, bei der Stille, frische Luft und unberührte Landschaften wichtiger sind als klassische Sehenswürdigkeiten.
Wissenschaftliche Studien zeigen, dass Zeit im Wald Stress reduziert, den Puls senkt und das Wohlbefinden steigert. In Japan gehört Shinrin Yoku – das bewusste Eintauchen in den Wald – längst zur Gesundheitsvorsorge. Gleichzeitig entstehen weltweit Schutzgebiete, die gezielt auf Ruhe setzen: sogenannte Quiet Parks, in denen natürliche Stille als wertvolle Ressource bewahrt wird. Wer heute reist, sucht häufig genau diese Orte – Wälder, in denen nur der Wind in den Baumkronen rauscht und Schritte auf weichem Waldboden zu hören sind.
Überall auf der Welt gibt es solche Landschaften. Manche sind uralt, andere überraschend jung. Einige liegen in den Tropen, andere in den Bergen oder im hohen Norden. Gemeinsam haben sie eine besondere Atmosphäre – sie gehören zu den eindrucksvollsten Waldlandschaften unseres Planeten.
Temperierter Regenwald – Vancouver Island, Kanada �