Beste Reisezeit: Mai bis Oktober Besondere Stopps: Pacific Rim National Park,
Carmanah Walbran Provincial Park, Cathedral Grove
An der Westküste Kanadas wachsen einige der beeindruckendsten Wälder der Erde. Auf Vancouver Island stehen Zedern, Riesenlebensbäumen, Sitka- Fichten und Hemlocktannen, die mehrere Jahrhunderte alt sind und Höhen von über 90 Metern erreichen können. In Regionen wie dem Pacific Rim National Park Reserve oder dem Carmanah Walbran Provincial Park wirken diese Wälder beinahe kathedralenartig: Stämme mit mehreren Metern Durchmesser ragen aus einem dichten Teppich aus Moosen und Farnen, während Nebel vom Pazifik durch die Baumkronen zieht.
Der sogenannte temperierte Regenwald gehört zu den seltensten Waldtypen der Welt. Anders als tropische Regenwälder liegt er in kühlen Klimazonen, doch die Niederschläge sind ähnlich hoch. Das Ergebnis ist eine üppige Vegetation, die besonders intensiv wirkt, wenn nach einem Regenschauer Wasser von den Ästen tropft und die Luft nach Harz und Erde riecht.
Für Reisende ist Vancouver Island ein idealer Ort für langsames Naturerleben. Holzstege führen durch uralte Wälder, und auf vielen Wanderwegen begegnet man kaum anderen Menschen. Besonders eindrucksvoll ist der Rainforest Trail im Pacific Rim National Park, auf dem Besucher zwischen jahrhundertealten Zedern wandern.
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