Beste Reisezeit: Juni bis September Besondere Stopps: Wild-Taiga-Region( Kainuu),
Oulanka-Nationalpark, Urho-Kekkonen-Nationalpark
Finnland gehört zu den waldreichsten Ländern Europas. Besonders im Osten und Norden erstrecken sich ausgedehnte Taiga-Wälder, die Teil des großen borealen Waldgürtels sind, der sich von Skandinavien bis nach Sibirien zieht. Kiefern, Fichten und Birken prägen diese Landschaft, dazwischen liegen klare Seen, Moore und Flüsse. Viele Regionen wirken bis heute erstaunlich ursprünglich – ein Eindruck von Wildnis, der in Europa selten geworden ist.
Ein besonders eindrucksvolles Gebiet ist die Wild Taiga im Osten Finnlands nahe der russischen Grenze. Der Name steht für große, kaum besiedelte Waldlandschaften, in denen noch Braunbären, Wölfe und Luchse leben. Besucher können hier auf Wanderungen oder von Beobachtungshütten aus Wildtiere in ihrer natürlichen Umgebung erleben.
Weiter nördlich beginnt Lappland, wo sich Wälder mit offenen Fjälllandschaften abwechseln. Eindrucksvoll zeigt sich diese Natur in den finnischen Nationalparks. Der Oulanka- Nationalpark gehört zu den bekanntesten: Flüsse schneiden tiefe Täler in die Landschaft, Stromschnellen rauschen durch dichte Wälder, und Hängebrücken verbinden Wanderwege entlang der Schluchten. Der berühmte Karhunkierros-Wanderweg(„ Bärenrunde“) führt über mehrere Tage durch diese abwechslungsreiche Waldwildnis.
Foto: Milla Rasila / Adobe Stock
Fotos: Lari Jarnefelt / Adobe Stock
So sieht Urlaub in Finnland aus: eine Hütte im Wald direkt am See, umgeben von Kiefern, Wasser und wohltuender Ruhe.